13. September 2011

BRD wird wieder mal abgewatscht, diesmal von der OECD

Die OECD sagt: "Deutschlands Beitrag zum weltweiten Pool an Talenten schrumpft rapide." Nicht nur, dass die Zahl der Akademiker nicht ausreichend ist, auch die der Techniker und qualifizierten Fachkräfte ist unter dem Niveau wichtiger Konkurrenten Deutschlands auf dem Weltmarkt.
Wie das denn, Herr Maier?
Nun, es hat anscheinend direkt etwas mit den Bildungsausgaben zu tun. 1995, vor 16 Jahren, gab die BRD 5,1 % des Bruttoinlandprodukts für Bildung im weitesten Sinne aus. 2008 waren es nur noch 4,8 %, der OECD-Schnitt lag bei 5,9 % .
Klar, dass es dann nicht so viele Akademiker wie in anderen Staaten gibt. Es fehlen aber auch Menschen in Berufen wie Technische Zeichner, Laboranten, Gebäudereiniger oder Pförtner (sind das "Hauptschülerberufe"?).
In keinem anderen Industrieland sei das Bildungsniveau in den vergangenen 50 Jahren so außergewöhnlich langsam angestiegen wie in Deutschland, meinte der Bildungsexperte Schleicher, der die OECD-Studie vorstellte.
Wundert sich noch jemand?

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