2. April 2012

Sommercamp der Leuphana-Universität

Zum vierten Mal können im August etwa 50 Münchner Schüler nach Waldmünchen im Bayerischen Wald in das Sommercamp der Leuphana Universität fahren. Bundesweit gibt es heuer sieben Camps. Die Leitung des Projektes obliegt Prof. Dr. Kurt Czerwenka und Maren Voßhage-Zehnder.
Eine großartige Idee.
Unsere Schüler (man muss sich bewerben) waren von Anfang an dabei und fast alle Teilnehmer profitierten von den drei Wochen, sei es, dass sie den einfachen oder den qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichten und/oder große Fortschritte in der Persönlichkeitsbildung machten.
Was passiert in diesen drei Wochen in den großen Ferien? Die SchülerInnen lernen, spielen, werken, schauspielern, machen Unternehmungen. Dabei ist der Betreuer/Schüler-Schlüssel fantastisch. 50 SchülerInnen, 20-25 BetreuerInnen.
Die Uni erklärt ihr Projekt selbst so:

Das Sommercamp ist
1. Die Verknüpfung von
  • schulisch-kognitiven
  • therapeutisch-sozialpädagogischen
  • und wirtschaftspsychologisch-kommunikationsorientierten Bausteinen
2. Es gibt eine universitäre Anbindung des Projekts:
  • Theorie und Praxis gehen Hand in Hand
  • Qualifizierung von zukünftigen Fachkräften durch die direkte Einbindung von Studenten
3. Ganz wichtig ist die einjährige Nachbetreuung durch Studierende
  • Ein ganzes Schuljahr werden die Jugendlichen von StudentInnen wöchentlich nachbetreut: Es wird gelernt, Bewerbungen werden geschrieben, Probleme werden besprochen und deren Lösung angegangen.
4. Vorbereitung zum qualifizierenden Hauptschulabschluss
  • In München gibt es in den Osterferien einen einwöchigen Qualivorbereitungskurs in den Räumen der IHK: Mathe, Deutsch und Englisch in Gruppen von 7-8 SchülerInnen
 

 Solche Projekte müsste es noch viel mehr geben.

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