9. Oktober 2012

Sorgenschule in der Provinz oder Ein Lehrer mehr pro Klasse

Heute schreibt Tina Baier in der SZ über die Mittelschule an der Weinbergerstraße in Neumarkt in der Oberpfalz, 2007 bayerischer Landessieger und 2. Bundessieger beim damaligen Hauptschulpreis (heute "Starke Schule").
Eine Mittelschule mit Problemen wie alle anderen Mittelschulen in Bayern, nur mit dem Unterschied, dass sie ähnlich wie unsere Schule seit 2007 beinahe jährlich bepreist wird.
Schulleiterin Petra Zeitler und ihr Kollegium sind hoch motiviert und engagiert, arbeiten an der Leistungsgrenze. Wie lange noch? Lehrkräfte werden zum "Hausarzt" für die Probleme der Kinder.
Spaenle dagegen verkündet, kein Kind dürfe zurück gelassen werden.
Die Lehrkräfte allerdings schon. Ausgepowert, kaputt, angeknackst von den nicht behebbaren Schwierigkeiten ihrer SchülerInnen und mangelnder Unterstützung.
Es wäre so einfach.
Der Anfang wäre eine zusätzliche Lehrkraft, ja, nicht pro Schule, sondern pro Klasse. So wie wir es am Nachmittag im Ganztag zu organisieren versuchen. Und vor lauter Knappheit und Mangel dabei verhungern.
Herzliche, solidarische Grüße in die Oberpfalz.

 

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