12. Februar 2013

Mädchen sind besser als Jungen

Vorurteile über Jungen tragen dazu bei, dass diese in der Schule schlechter sind, undisziplinierter und disziplinloser.
So eine mehr als zwei Jahre alte Studie von Bonny Hartley und Robbie Sutton von der Universität Kent. Mädchen glauben, dass sie von klein an in der Schule klüger, wohlerzogener sind und sich mehr anstrengen als Jungen.
Wenn man vor einem Test den Jungen sagt, sie seien schlechter als Mädchen, dann waren sie das auch. Sagte man beiden Gruppen, Mädchen wie Jungen könnten gleich gute Leistungen erbringen, so verbesserten sich die Jungen: Die Macht der Suggestion.
Zwei Mädchen fanden jetzt aber den biologischen Grund heraus, warum Jungen schlechter sein müssen:

Genau dasselbe sagten die Mädchen der 9b im Unterricht. Die Machos in der Klasse waren stinkesauer.

Kommentare:

  1. Die Mädchen haben das im Film korrekt dargestellt: Sie besitzen zwei x-Chromosome! Da befinden sich offfensichtlich sehr erfreuliche Gene für die Betroffenen. Der Streit welche Rolle welche Gene spielen ist uralt. Natürlich spüre ich (XX) auch eine gewisse Schadenfreude. Haben wir es nicht immer gewusst? Die Armen, die nicht in der glücklichen Lage sind. Leider müssen sie fast in allen Kulturen das Familienoberhaupt, den Ernährer, das Leitbild etc. spielen - trotz dieses gravierenden Mangels - nur ein y anstelle des x, tragisch!Eine klare Überforderung. Nicht komplett, fehlerhaft. Lassen wir doch mal die Genetik aus dem Spiel. Auch in allen noch so fortschrittlichen Ländern Europas wird ein "Stammhalter" gefeiert und hofiert. Er wird betütelt, darf mit Autos spielen, beweist sich in PC-Spielen und bekommt immer bestätigt, dass er der Schönste, der Größte sei. Bei Mädchen ist das noch heute vollkommen anders. Sie bekommen Puppen geschenkt, da können sie schon mal die Babypflege üben oder mit "Barbie", da lernen sie wie wichtig das äußere Erscheinungsbild ist. Beliebt sind auch Spielküchen. Da weiß "Frau" bald wo sie hingehört. Noch heute muss "Frau" kämpfen ums aus dieser Rolle auszubrechen. Dieser anerzogene Kampfgeist wirkt sich natürlich auch auf schulische Karrieren und Berufskarrieren aus. Ich denke, aus diesem Rollenverhalten werden wir noch lange nicht heraus kommen. Das betrifft nicht nur die archaischen Gebräuche aus dem "Osten", wo man so gerne mit dem Finger hin zeigt. Also, alles "hausgemacht". Aber ist das so schlimm? Bloß weil es all die Generationen anders war? Jetzt sind halt die Mädels grundsätzlich besser und kommen zum Zug.

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  2. Sehr schöner Film, den werde ich meinen Schülern zeigen.

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    1. Aber Vorsicht! Die Mädels der 9b erklärten in PCB von sich aus, sie hätten die besseren Chromosomen, was bei den kleinen Machos zu erheblicher Unruhe führte.

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