20. Juni 2013

Konkurrrenz

Sich einigen fällt schwer.
Unter KollegInnen.
Zwischen Schulen.
Zwischen Behörden, Fachabteilungen.
Für die jeweils andere Seite irrational wirkende Argumente werden vorgeschoben.
Es geht nicht mehr um die Sache.
Es geht um "meines" und "deines".

Kommentare:

  1. Ja, oft endet - leider! - viel Gutes in Kompetenzgerangel und Machtgehabe. Das ist schade.

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  2. Konkurrenzdenken ist eine Eigenschaft, die in der Evolution das Überleben sicherte. Auch im Tierreich kann man das gut beobachten. Meerschweinchen Fritzi genießt die Streicheleinheiten, während Anton eifersüchtig vor sich hin kocht. Ganz klar, einem Alphatier geht es besser!
    Wenn der Mensch sich altersmäßig vom Balzverhalten entfernt, kommen andere Kriterien ins Spiel: die Suche nach Anerkennung, Beifall...
    Man muss sich ein Denkmal setzen: Lehrer - Weber - Straße (Ähnlichkeiten mit tatächlichen Personen sind rein zufällig).
    In Behörden,Fachabteilungen und sonstigen Ämtern sitzen auch Menschen. Wenn alle gleich sind, alle alles abnicken und ansonsten brav sind und nicht schmutzen, geht alles seinen Verwaltungstrott.
    Plötzlich treten Menschen aus der Reihe ganz nach vorn, das gibt Arbeit, unbequeme Fragen.Ja, hat dieser Querulant nicht alles uns zu verdanken, haben wir nicht all die Jahre uns zurück gehalten? Und überhaupt in seinem Bereich hat er durchaus die Ellenbogen eingesetzt und sich durchgesetzt. Die armen Kleinen, die nicht diese freche Klappe haben und nicht diese Mittel! Jeder könnte das schaffen,viele bekommen aber keine Chance. Viel Wind, wenig dahinter...
    Eigenlich haben Andere diese Anerkennung verdient, diejenigen die diesen Erfolg überhaupt ermöglicht haben; meist halten sie viele aus vielen Gründen für Ermöglicher.
    Hochmut kommt vor den Fall. Das bedeutet, dass man einen Möchtegern gleich mal einbremst und auf Spur bringt. Jawoll.

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  3. Und auf wessen Kosten gehen diese Eitelkeiten, wie so oft? ... Genau.

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