25. Juli 2013

Jung und Alt

Die Jungen haben großen Respekt vor den Altgedienten Erfahrenen und deren immensem Erfahrungsschatz. Sie lassen/ließen sich mindestens ein Schuljahr an der Hand nehmen und in die komplizierten Gepflogenheiten einer der ... Schulen weit und breit einführen.
Die Altgedienten schon lange an der Schule Arbeitenden neigen sich vor der guten Arbeit und dem hohen Niveau, auf dem die Jungen nachrückende LehrerInnengeneration arbeitet.
Beide Generationen lachen, reden sehr viel miteinander und haben eines im Fokus: Die SchülerInnen.
Was will eine Schule mehr?


1 Kommentar:

  1. Dieses Miteinander und gegenseitige Verständnis ist ein sehr sehr wichtiges Ziel! Es gab eine Zeit, da ließ man sich von vielen Unterrichtsmodellen und schulpädagogischen Ideen blenden. Teilweise werden diese Ideen von reinen Theoretikern produziert und propagiert. Entweder haben diese nie tatsächlich mit Kindern wirklich gearbeitet oder nur sehr kurze Zeit - bis sie "Karriere" gemacht haben. Die tatsächliche Auseinandersetzung fehlt. Eine zeitweilige Unterrichtsbeobachtung kann dies nie ersetzen! Heute haben viele Junglehrer begriffen: Erfahrung ist durch Ideenkonstrukte nicht zu ersetzen! Wie kann man lebenslang unterrichten ohne Burnout? Wie komme ich weg von reiner Theorie in menschliche Kommunikation mit Lehrern und Schülern? Lehrer, die in ihrem Berufsleben sich immer auf ihre "Schule" und ihre Kollegen und ihre Kinder eingelassen haben, haben ein erfülltes Berufsleben mit glücklichen Momenten und Erfolgserlebnissen. Ist das nicht ein irrer Moment des Glücks, wenn ein an sich schwach begabter Schüler mit immensem persönlichen Einsatz seine Abschlussprüfung schafft, auch wenn ihm das niemand zugetraut hätte, auch seine Mutter nicht?! Wenn er dadurch eine Ausbildungsstelle bekommt? Daraus kann man Kraft schöpfen!
    Ein negatives Beispiel unterrichtspädagogischen Irrsinns kann man im "Spiegel" Nr. 25 unter dem Titel "Die neue Schlechtschreibung" nachlesen. Manche "Pädagogen" (kein geschützter Titel) können ihre Glücksgefühle offensichtlich aus unrealisierbaren Ideen ableiten, Hauptsache sie tragen ihren persönlichen Stempel und müssen umgesetzt werden.

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