17. August 2013

Drohnen für Kids

Herr Füller, unser "Pisaversteher", schreibt und schreibt ( http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/helikopter-eltern-ja-ich-bin-ein-rettungshubschraubervater-a-916330.html ) und schreibt über Schulkinder und Eltern und dass Klassenzimmer noch wie um a. D. 1900 aussehen und Eltern gezwungen sind tatenlos zuzuschauen bei den Schandtaten der Schulen und Lehrer sich stur um den staatlichen Plan kümmern und dass er ein "Helikopter-Papa" ist und verantwortungsbewusste Eltern ihre Kinder der staatlichen Schule wegnehmen notfalls mit dem Rettungshubschrauber.
Wie wäre es mit der Entwicklung von Drohnen für Schulkinder, Herr Füller? Jedem Papa, jeder Mama, jedem Kind seine eigene Drohne?

 
siehe auch:

Kommentare:

  1. Herr Füller ist wirklich ein leidgeprüfter Vater, der sein Kind unbedingt vor den fürchterlichen staatlichen Schulen in Schutz nehmen muss. Allerdings haben auch die privaten Alternativen, die die Eltern richtig in die Pflicht nehmen und diese blechen lassen, nicht die richtige Antwort gefunden. Man scheut sich ja es auszusprechen: Das Genie in diesem Kind wurde nicht erkannt.
    Vielleicht kann man es hervor locken durch Individualisierung, Inklusion, Modularisierung und eine umfangreiche Ressourcensonne. Die Schulfamilie könnte auch dem Papa, der offensichtlich noch unter frustrierenden Erfahrungen der eigenen Schulzeit leidet einen Integrationskurs anbieten: Wie können Eltern verhindern, dass ihr Kind je eine negative Erfahrung macht?
    Am besten erscheint es mir doch, dass Herr Füller einen Pilotenschein absolviert.

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  2. "Am besten erscheint es mir doch, dass Herr Füller einen Pilotenschein absolviert."
    Das stimmt. Dann kann er sich in eine Drohne setzen und das schlechte öffentliche Schulwesen observieren.

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  3. Am meisten stört mich an Füllers Artikel, dass er eigentlich nicht über die Helikopter-Eltern schreibt, sondern die gerade Popularität des Themas hernazieht, um seine gleiche, seit Jahren immer wieder anders verpackte Meinung kundzutun: "Die öffentlichen Schulen sind ganz, ganz schlecht. Die privaten Schulen könnten es besser, tun es aber nicht immer. Und am wichtigsten: Ich weiß, wie eine gute Schule aussehen muss, damit wir alle endlich glücklich werden. Ach ja: Gemeinschaftsschulen sind richtig super! Auch, wenn es keine Beweise für meine Behauptungen gibt..."

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  4. Mein letztes Zusammentreffen mit Herrn F. war in München, wo er eine Podiumsdiskussion leiten sollte und sich gegen Ende verstieg, den Bundessieger 2010 des Deutschen Schulpreises als erstrebenswerte Schule zu propagieren: Die Sophie-Scholl-Schule in Hindelang, eine Schule für Kranke, angegliedert an eine Klinik, mit nicht mehr als 15 Schülern zu selben Zeit. Da schwelgte er. Die Preisträger der Starken Schulen, des größten deutschen Schulpreises, verschwieg er.

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