31. Dezember 2013

Hassan Ali Djan

... stammt aus Afghanistan. Mit 17 Jahren gelang ihm die Flucht nach München. Zum Glück konnte er bleiben. In der Schule musste er als Analphabet Lesen und Schreiben lernen. Er wusste, dass er Deutsch lernen muss, um sich in der Gesellschaft zurecht zu finden und übte sehr fleißig. Den qualifizierenden Hauptschulabschluss bestand er mit der Note 2,2. Eine Ehrenamtliche der Caritas gab ihm in der Flüchtlingsunterkunft Nachhilfe, ging mit ihm ins Museum und zeigte ihm die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er bestand seine Lehre als Gebäude-Elektrotechniker und ist nun Geselle. Den Kindern der 7. Klassen gab Hassan den Rat, die Möglichkeiten, die sich an Schulen in Deutschland bieten, zu nutzen und einen guten Abschluss zu machen. Das sei der Schlüssel zum Beruf.
 k1-31_hassan
In der SZ vom 31.12.2013 wurde er auf Seite 3 portraitiert.

28. Dezember 2013

Frau Catrin Kurtz

... schreibt seit diesem Schuljahr einen Blog auf SZ-online.
Ohne Schimpfen und Jammern, einmal die Woche - außer in Ferien - kurzweilig und vergnüglich.
Und sprachlich erfrischend.
Lesenswert.

24. Dezember 2013

"Ohne Worte"

... betitelt die Süddeutsche Zeitung am 24.12.2013 einen Artikel im Wirtschaftsteil: 7,5 Millionen Analphabeten soll es in Deutschland geben.
Menschen, die kulturell, bildungs- oder psychisch bedingte individuelle Defizite im Lesen oder Schreiben haben, bis hin zu völligem Unvermögen darin.
25000 Analphabeten besuchen zur Zeit Alphabetisierungskurse, ein Tropfen unter den 7,5 Millionen.
Mit kleinen Klassen, Förderlehrkräften, Förderunterricht, Lesepaten, Leseclubs oder Schülerbüchereien und  -zeitungen erreichte man natürlich viel früher viel mehr junge Menschen aus bildungarmen Schichten.

14. Dezember 2013

GroKoDeal

Jetzt ist es heraus - die GroKo steht.
Schön.
Für viele.
Aber die meisten wurden vergessen.
So z. B. die Schüler. Für die hätte es kostenloses Frühstück und Mittagessen geben müssen.
Und Anbauten für Mensen für die Schulen.
Die Mensen brauchen natürlich auch Personal.
Es ist so wie immer: Die Schwächsten haben keine Lobby.
Jetzt schon wird auf den Meriten ausgeruht.
Du bist mein Sofa.

4. Dezember 2013

Pisa hin - Pisa her

Schluss mit dem Euphoriegedöns.
Ich kann nur sagen, das bei uns trotz aller Bemühungen die Zahl der Risikoschüler nicht geringer wird, im Gegenteil.
Kind ungelernter, oft analfabetischer Eltern kann halt erst in der 6. Klasse einigermaßen lesen, vom Rechnen ganz zu schweigen.
Und das alles wissen wir auch ohne PISA.