23. Januar 2014

Rolle rückwärts

"Den Schulen wurde in einem Schreiben nun auch mitgeteilt, dass die Schülerinnen und Schüler einzeln entscheiden, ob sie die Übungsklausur in Deutsch, Englisch und Mathematik als großen Leistungsnachweis, als kleinen Leistungsnachweis oder gar nicht werten wollen."
So der Pressesprecher des KM Bayern.
Darf das wahr sein?
Partizipation von Schülern ist prinzipiell erstrebenswert.
Bei den Übungsklausuren war Partizipation jedoch nicht eingeplant. Erst als die Mathematikergebnisse offensichtlich zu schlecht waren (wie schlecht eigentlich?), entschied man an höchster Stelle, es den SchülerInnen zu überlassen, ob und wie die Übungsklausuren gewertet werden sollen. Den Lehrkräften wurde damit teilweise der Boden unter den Füßen weggezogen. Sie hatten die Übungsklausuren in ihre Bewertungen einbezogen oder es zumindest geplant und dürfen das nun nicht mehr (oder doch, wenn der /die SchülerIn es will?).

1 Kommentar:

  1. Prüfungen und ihre Ergebnisse sind und waren schon immer eine relative Sache. Der Elternwille, das heißt der Wähler will, dass sein Kind das Abitur macht und besteht. Nun hat halt nicht jeder das Zeug dazu, was nicht ist, kann man hinbiegen. So verkrümmt man sich bis zur Lächerlichkeit vor dem Wähler. Der Kundenservice (die Lehrer) hat zu funktionieren. Jetzt müssen noch die Universitäten anggepasst werden. Das Niveau wird sinken. Fragt sich eigentlich irgendwann jemand, was wir mit so vielen Akademikern anfangen sollen?

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