10. März 2014

Good Times oder die Lehrerschwemme 2030


In einer Untersuchung stellen das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) dar, dass es im Jahr 2030 etwa 300 000 Lehrkräfte zuviel gibt, darin eingeschlossen auch andere Berufsgruppen wie Fahrlehrer. An reinen typischen Lehrkräften bleiben aber immerhin noch ca. 210 000 übrig, die keine SchülerInnen haben. Das Ganze ist nämlich dem Geburtenrückgang demografischen Wandel geschuldet.
Es brechen tolle Zeiten an!

Endlich können wir inkludieren, mit 3-4 Lehrkräften pro Inklusionsklasse. Der Ganztag kann ausgebaut werden. Wir können im Team unterrichten. Es gibt genügend Lehrerstunden für kleine Lerngruppen, ja, auch für Einzelförderung.
Herrlich. Kaum auszudenken.

Kommentare:

  1. So so, es soll also zu viele Lehrer geben. Dumpf erinnere ich mich an Zeiten, da sprach man auch von einem Lehrerüberhang. Das ist eine relative Wertung.
    Wenn ich davon ausgehe, dass sich in einer Klasse 32 Schüler befinden (Teilungsgrenze der Klasse in Bayern), man aus dem Lehrplan Fächer und somit Stunden entfernt, Förderschulen abbaut, ... dann kann man sogar von einer Lehrerschwemme sprechen. Da kann man sparen!
    Damals hat man allerdings nicht berücksichtigt, dass aus jungen Lehrern, alte werden und schließlich Pensionäre. Deshalb ist in manchen Kollegien der Altersschnitt bei 50 Jahren.

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  2. http://media-cache-ak0.pinimg.com/736x/ba/17/23/ba17233012571a9c208ea8cb7c7b7c84.jpg

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