10. Oktober 2014

Schulklima

Das Referat für Bildung und Sport stellte die Ergebnisse einer Umfrage vor.
Fast die Hälfte der Kinder und Jugendlichen an städtischen Schulen in München glaubt, dass die Lehrer sie nicht gern unterrichten:
Das sollte zu denken geben.
Ganztagesschüler müssen zu Hause noch ziemlich viele Aufgaben erledigen:
Das sollte eigentlich in den Lernphasen am Vor- und Nachmittag passieren.
Lehrkräfte wollen mehr in Entscheidungen der Schulleitungen eingebunden werden:
Solange Steuergruppen, sofern es sie überhaupt gibt, keine schriftlich fixierten Kompetenzen haben, wird sich das nicht ändern.
Ja, und der bauliche Zustand der Schulen, auch der staatlichen:
Da hat der Sachaufwandsträger 30 Jahre lang geschlafen.

1 Kommentar:

  1. Für den Ganztagesbetrieb gibt es immer noch keine Standards. Er soll schön billig sein und so wird alles zu einer Kinderverwahrung. Die Schüler bewegen sich den ganzen Tag vom Klassenzimmer auf den Schulhof oder in die Turnhalle. Immer in einer großen Horde, beaufsichtigt von einer Person. Da gerade kein Wahlkampf ist, spart man obendrein noch an Lehrerstunden. Wen interessiert da, was Kinder denken? Man kann alles schön reden und ist außerordentlich sparsam. Für die Mahlzeiten könnte pro Schüler schon ein Schüsselchen mit Löffel reichen. Sie könnten im Klassenzimmer eingenommen werden, das ist unglaublich gemütlich. Wie in einer Großfamilie. Das macht Eindruck - vor allem bei den Nichtbetroffenen.

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