29. November 2014

"Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt"

... heißt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die dieser Tage veröffentlicht wurde.
Daraus geht hervor, dass Ausländer in Deutschland 22 Milliarden € erwirtschaften, pro Nase 3300 €.
Gibt es da nicht Politiker, die vor erschlichenen Sozialleistungen, gerade bei Ausländern, warnen und so bei uninformierten Menschen Vorurteile schüren?


24. November 2014

Schweizer Käse

Arme, glückliche Schweiz: Ein Berater für Lehrerkleidung!
Als ob es sonst keine Probleme im Ländli gäbe.
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Als ob wir nicht selbst wüßten, was anzuziehen ist.

19. November 2014

Jeder dritte Flüchtling ...

...  in Deutschland ist ein Kind oder Jugendlicher, schrieb die SZ am 10.11.2014.
Das heißt, auf die Schulen kommt eine Menge von Schülern zu, die Deutsch als Zweitsprache erlernen müssen. Es gibt wenige Lehrkräfte, die die entsprechende Ausbildung haben, um diese Schüler unterrichten zu können.
Die Übergangsklassen in München sind randvoll, in Regelklassen sitzen schon Kinder, die kein Wort Deutsch beherrschen und ihre Zeit mehr oder weniger absitzen, obwohl die Zahl der Ü-Klassen in Bayern stark erhöht wurde.
Und die Jugendlichen über 16 Jahre dürfen die Mittelschule nicht mehr besuchen, müssen in die Berufsschulen, in sog. Integrationsklassen. Dort sollen sie gleich auf das Berufsleben vorbereitet werden.
Wie sieht es mit dort mit den Ab-/Anschlüssen aus? Das sagt keiner.
Gottseidank gibt es die Schlau-Schule, die mit älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeitet und diese zu einem Abschluss führt.

12. November 2014

"Gut ist uns nicht gut genug"

betitelt Melanie Staudinger ihren Artikel über Münchner Mittelschulen.
Anhand einer Schule in einem Problemviertel berichtet sie über die Vorzüge, die diese Schulart gegenüber anderen bietet. Allerdings werden diese von der Öffentlichkeit nicht so wahrgenommen.
Restschule:
Hoher Migrationsanteil.
Keine Mittlere Reife, nur Mittlerer Bildungsabschluss.
Kein Abitur.
Schade. Ich kenne keine Schulart, an der innovativer, auf höherem Niveau gearbeitet wird.


9. November 2014

Es wird aber auch Zeit!

Handwerkspräsident Georg Schlagbauer will verstärkt junge Flüchtlinge als Auszubildende bei Handwerksbetrieben unterbringen. Dazu gibt es jetzt bei der Handwerkskammer München die Stelle des "Flüchtlingsakquisiteurs".
Wenn die Not groß ist bzw. der Nachwuchs fehlt, kommt man in die Gänge. Der Bezirk Schwaben betreibt das Modell immerhin seit 2009, auch mit fest angestelltem Flüchtlingsakquisiteur.
Einsteigen müssen aber die Schulbehörden. Die Übergangsklassen sind überfüllt, Flüchtlingskinder ohne deutsche Sprachkenntnisse sitzen in Regelklassen und können nicht entsprechend gefördert werden. Abschlüsse müssen her - damit kein Kind verloren geht, dürfen die Klassen nicht stärker als 20 Kinder sein.
Die kulturellen Unterschiede zwischen Heimat- und Zufluchtland müssen erklärt, verstanden und überbrückt werden. Hier sind die Kommunen als Träger der Sozialarbeit gefordert, entsprechende Angebote zur Verfügung zu stellen.
Nur wenn alle Beteiligten sich an einen Tisch setzen, wenn entsprechende Mittel bereit stehen, kann die Integration in den Beruf mit diesen jungen Menschen von Erfolg gekrönt sein.