17. März 2015

Migrant = Fremder = Problem

So ähnlich benennt die neue Schulbuchstudie "Migration und Integration" das Problem. Eine Untersuchung zeigt, dass in den aktuell analysierten Schulbüchern die Problematisierung von Migration gegenüber der Darstellung als Normalfall überwiegt. Migration wird in den Sozialkunde- und Geschichtsschulbüchern, teilweise auch in Geografieschulbüchern vor allem als konfliktträchtig und krisenhaft dargestellt.

Daraus folgt, dass Schulblücher verfasst werden müssen, in denen Diversität als Normalfall dargestellt wird. Und zwar Diversität nicht nur was Migranten und Nichtmigranten angeht, sondern auch Junge/Mädchen, Behindert/Nichtbehindert, deutsche/nichtdeutsche Wurzeln, christlich/ohne Religionszugehörigkeit und und und.
Es ist an der Zeit.

Kommentare:

  1. Soll das nur für die Zukunft gelten, oder wird jetzt auch die Völkerwanderungszeit als konfliktfrei und Bereicherung dargestellt? Auch aus Perspektive des römischen Reiches?

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    1. Das Römische Reich und die Völkerwanderung lasse ich beiseite.
      Jede Zeit hat ihre Probleme und deren adäquate Bewältigung.
      Es geht um heute, in der BRD.

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  2. Kann ich nur zustimmen. Ich wäre auch froh, wenn endlich die bezopften schlitzäugigen Chinesen aus den Anlauttabellen der Erstklässler verschwinden würden. Und die Beispielsätze à la "Mutter schmeckt die Suppe ab. Vater nascht vom Pudding. Mutter winkt den Kindern. Vater geht ins Büro." Von den Telefonen mit Wählscheibe mal ganz zu schweigen - meine Kinder mutmaßen schon, dass in den Schulbuchredaktionen vorwiegend Personen im Alter zwischen 90 und 130 arbeiten.

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  3. Hauptsache - sie schmutzen wirklich nicht. Polt hat die deutsche Mentalität schon vor Jahren durchschaut.

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