11. Oktober 2017

Muttersprachlicher Unterricht

Seit Jahrzehnten organisieren Konsulate in Deutschland freiwilligen Unterricht für Schüler mit Migrationshintergrund. Die Lehrer werden meist von den jeweiligen Staaten ausgewählt, fortgebildet und bezahlt. Die Verantwortung für den Unterricht liegt dort komplett in der Hand der Herkunftsländer.
Dann gibt es aber auch noch muttersprachliche (Spanisch, Türkisch usw.) Lehrkräfte, die staatlich angestellt sind und seit den 80er Jahren in Bayern arbeiten. Und die nicht kündbar sind.
Obwohl:
  • sie sehr schlecht Deutsch sprechen
  • durch Sprachprüfungen fallen
  • und deswegen z. B. keinen islamischen Religionsunterricht nach bayrischem Lehrplan erteilen dürfen
  • auf Konferenzen fast nichts mitbekommen, nervös in ihren Taschen kramen oder gleich ganz fern bleiben
  • in der Grund- und in der Mittelschule exakt denselben Unterricht machen, so dass
  • SchülerInnen schon stöhnen, wenn sie hören, dass sie deren Unterricht besuchen sollen
  • sie  praktisch nicht einsetzbar sind, bestenfalls einer Lehrkraft zugeordnet werden und halt dem Unterricht passiv beiwohnen.
Dafür könnte man viele examinierte Lehrkräfte einstellen.

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