9. Mai 2012

Wegen Facebook?

Ich halte bekanntermaßen sehr wenig von der Kommunikation über Facebook, noch weniger, wenn Lehrkräfte und Schüler sich auf dieser Plattform gemeinsam tummeln.
In Passau wurde Ende April ein Lehrer einer kirchlichen Schule vom Dienst suspendiert, weil er eben dieses tat. Die Inhalte der Unterhaltung sollen weder anstößig, obszön noch Ärgernis erregend gewesen sein.
Was steckt in Wirklichkeit dahinter?

Kommentare:

  1. Ja, das wüsste ich auch gern.

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  2. Ich kann die Vorsichtsmaßnahmen der Schulleitung verstehen, vor allem weil es sich um einen kirchlichen Träger handelt. In diesen Kreisen scheinen sie wohl jetzt übervorsichtig geworden zu sein - wie ich finde zu Recht!
    Auch wenn da kein krimineller Hintergrund bei dem Lehrer existiert finde ich diese Art von Kontakt höchst grenzwertig. Ich bin mir nicht wirklich sicher, was ich davon halten soll, da ich beide Seiten kenne. Ich kenne die Seite, wo der "private Kontakt" funktioniert hat, aber mir ist auch eine Situation aus dem Bekanntenkreis bekannt, wo es zu weit ging (Schülerin und Lehrer begannen eine Beziehung).
    Aber lieber zu viel Vorsicht als die späte Nachsicht.

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  3. Naja, ich bin da anderer Meinung. Ich war heute erschrocken als ich die Nachricht im Radio gehört habe. Facebookkontakte sollen verboten werden, genau wie private Besuche bei Lehrern... um sexuellen Missbrauch zu verhindern ... Als wäre jeder Lehrer eine potentielle Gefahr. Ich habe auch eine Gartenparty bei einer Lehrerin gefeiert, die sie mit meiner Klasse veranstaltet hat. Es war toll, von ihr eingeladen worden zu sein. Wir haben uns ernst genommen gefühlt, angenommen gefühlt. Bald wird's hier noch wie in England, wo die bloße Berührung eines Schülers dem Lehrer verboten ist und als sexuelle Handlung gewertet wird. Abstrus! Sorry, aber ich geh da gar nicht mit!

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  4. Vorsicht gelten zu lassen ist ja in Ordnung, aber man kann nicht grundsätzlich von einer Gefahr ausgehen. Wenn dies der Fall ist, dann sollte und muss man diese sozialen Netzwerke komplett verbieten lassen.

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