Ausflug ins Blaue Land.
Das Bahnhofsgebäude in Huglfing beherbergt das Café "Hey Schaffner". Es ist mit der Bahn über Weilheim zu erreichen. Im Innern befindet sich auch ein Second Hand Laden.
Ausflug ins Blaue Land.
Das Bahnhofsgebäude in Huglfing beherbergt das Café "Hey Schaffner". Es ist mit der Bahn über Weilheim zu erreichen. Im Innern befindet sich auch ein Second Hand Laden.
Um diese Tage vor 81 Jahren fand die Schlacht um die Seelower Höhen statt. Das Dritte Reich versuchte, die Rote Armee von der Eroberung Berlins abzuhalten. Über 100000 Opfer gab es auf beiden Seiten.
Der sog. Volkssturm sollte Berlin retten. Kindersoldaten wurden mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Gelesen. Reden von Herta Müller.
Beeindruckend.
Sie befasst sich mit Werken von Böll, Liao Yiwu oder Goldschmidt, oder mit aktuellem politischen Geschehen: Immer ergreift sie Partei. Für die, die es brauchen oder brauchten.
Eine Schriftstellerin, die damals (2009) den Nobelpreis zurecht bekam.
Heute ist in Israel der Holocaust-Gedenktag - nicht zu verwechseln mit dem International Holocaust Remembrance Day am 27.Januaur jeden Jahres.
Jüdische Männer, sogenannte Displaced Persons, vor ihrer Abreise nach Palästina Ende der 1940er-Jahre. © picture alliance / akg-images / Walter Limot
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem © Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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Gedenken an Moshe Navon:
Brilliante Erzählungen des russischen Autors, 1938 hingerichtet in den stalinschen Säuberungen.
Sehr modern, expressionistisch, Montagetechnik, d.h. immer wieder scheinbar nicht zugehörige Textpassagen in die Erzählungen eingefügt.
Bereits 1956 rehabilitiert als Opfer der Stalinzeit, wurden Teile seiner Werke in der UdSSR sehr spät und zögerlich veröffentlicht.
Frau Caro ermuntert jeden Monat, immer am 12., 12 Bilder zu bloggen. Bitteschön:
Spaziergang im Englischen Garten, beginnend bei der (nicht mehr vorhandenen) Surferwelle am Eisbach. Vor einem Jahr kam hier eine junge Frau beim Surfen zu Tode. Die Surfer sind sich nicht zu blöde, ständig die Wiedereröffnung zu fordern. Außerdem surfen sie sowieso beinahe täglich illegal.
In der Goldenen Bar im Haus der Kunst Kaffee getrunken. Geschichtsträchtig, aber nicht unbedingt zu empfehlen. Kein Café, sondern eine Bar. Mit 3. Reich-Ornat.
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Daheim im Garten ist der Frühling ausgebrochen.
Der Deutsche Schulpreis geht in die Endrunde. Auffallend ist, dass sich vier bayerische Schulen bewerben (2025 keine) und von diesen vier Schulen drei Schulleiterinnen haben.
(in alphabetischer Reihenfolge)
Frau Brüllen animiert an jedem 5. eines Monats, zu schreiben, was man macht.
Es gibt kein Sudoku, da der Guardian Weekly gestern nicht geliefert wurde. Post gibt es mittlerweile nur jeden zweiten, meist dritten Tag. Dann also lesen, heute den faszinierenden Boris Pilnjak. Zwei weitere Bücher von ihm sind auf dem Weg.
Später bei viel Sonnenschein in den Garten. Dort ist der Frühling ausgebrochen, obwohl es relativ kühl ist.
Schlüsselblumen
Die Nachbarkatze betreut. Sie ist eine Freigängerin, kann aber mit Chip jederzeit ins Haus.
Das Familiengrab besucht und ein wenig gepflegt.
Dann die Buchse auf der Terasse nach dem Winter vom Laub befreit und neu arrangiert.
Schnell noch zwei Pflänzchen umgetopft.
Das war es dann aber auch für heute. Genug, oder?
Heute kam mit der Post das Bändchen mit Erzählungen von Boris Pilnjak, einem sowjetrussischen Schriftsteller, in einer Ausgabe des Leipziger Insel Verlags. Aufmerksam wurde H. durch einen Artikel in der aktuellen Lettre.
Pilnjak war zunächst ein sehr erfolgreicher Autor, der auch im Westen publizierte, was Mißfallen erregte, aber wegen der zu erwartenden Tantiemendevisen geduldet wurde. Nach dem Tod Lenins fiel er langsam in Ungnade und wurde 1938 zum Tode verurteilt wegen angeblicher Spionage für Japan. Noch am Tag des Gerichtsurteils wurde er erschossen.