Donnerstag, 7. Mai 2026

1534 Tage schon Ukrainekrieg, noch 993 Tage (hoffentlich) der Haudrauf und: Kluge, gefunden

Kluges Werk - Bücher, Schriften, Filme, Hörspiele und Features, haben alle einen Dreh- und Angelpunkt, auch wenn er auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheint: Der Luftangriff auf Halberstadt, am 8. April 1945, vier Wochen vor Kriegsende, den Alexander Kluge er- und überlebte.

Das vorliegende Büchlein - kürzlich in einer Büchebox entdeckt - umfasst nicht nur Kluges Erzählung über diesen Tag, sondern auch ein Porträt des Autors, einen Essay zur historischen Einordnung, die Entstehungs-, Text- und Rezeptionsgeschichte, Literaturhinweise sowie detaillierte Wort- und Sacherläuterungen (puh!). Die Reihe Suhrkamp BasisBibliothek ist als Schullektüre konzipert. (Zu ausgesuchten Titeln der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen Unterrichtsvorschläge und Kopiervorlagen im Cornelsen Verlag.)

H. stolperte zufällig über dieses Bändchen. Den Kommentar verfasste Thomas Combrink, ein ehemaliger Mitarbeiter von Kluge.


Der Luftangriff auf Halberstadt am 8. April 1945. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008

Mittwoch, 6. Mai 2026

Dienstag, 5. Mai 2026

1532 Tage schon Ukrainekrieg, noch 995 Tage (hoffentlich) der Haudrauf und: WmiedgT?

Frau Brüllen animiert an jedem 5. eines Monats, zu schreiben, was man so tut tagsüber. Alle, die mitmachen, sieht man unter dem obigen Link.

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Gegen 8 Uhr Sudoku und Kaffee im leer geräumten Wintergarten.

 Gegen 11.30 Uhr zum Frühstück im Café verabredet.

Hier ein Bild des gesamten Kollektivs vor 4 oder 5 Jahren, jedenfalls vor der Pandemie.

Das gab es dann zum Frühstück: Eier im Glas und einen Milchkaffee, außerdem ein Gespräch mit einer lange nicht gesehenen Bekannten.

Am Nachmittag zu Hause einen Apfelstrudel gebacken, mit den letzten Äpfeln vom Vorjahr.

 Für das Abendessen Spinat-Malfatti zubereitet.

 Schmeckten sehr gut.
 
 Dazu fermentiertes Gemüse der Nachbarin.
 
 Der Siedesud wird bei Gelegenheit in einer Suppe weiter verarbeitet: Es sind ja Unmengen gelöster Nährstoffe darin.
 
Wer nachkochen will:

            Zutaten für die Malfatti:

  • 500 g frischer Spinat
  • 250 g Ricotta
  • 80 g Parmesan, fein gerieben
  • 2 Eier
  • 90 g Mehl
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer

            Zutaten für die Tomatensauce:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ggehackte Tomaten
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
     
    Zubereitung
    Spinat gründlich waschen und in einem großen Topf kurz zusammenfallen lassen. Anschließend gut aus drücken und fein hacken.
    Spinat mit Ricotta, Parmesan und Eiern vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. So viel Mehl unterheben, bis eine formbare, weiche Masse entsteht.
    Mit zwei Esslöffeln kleine Nockerl (Malfatti) abstechen und auf ein bemehltes Brett legen.
    Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten. Tomaten hinzufügen, mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen und etwa 10–15 Minuten köcheln lassen.
    Malfatti in siedendem Salzwasser 4–5 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle herausheben und mit der Tomatensauce servieren.
    Wer mag, kann sie vor dem Servieren noch kurz in Butter schwenken und mit zusätzlichem Parmesan bestreuen.
    (Rezept amperhof.com)
     
    Den Himmel beobachtet und auf Regen gehofft und gewartet. Es geht so nicht mehr weiter mit der Trockenheit. Isar und Würm sind Rinnsale, die Insekten balgen sich an ihrem Wasserschälchen.
     
    Den Wintergarten für Sommer und Herbst bewohnbar gemacht. Schon ist es 19.00 Uhr.
     
    Später und am Abend nichts mehr gemacht außer ein wenig Steuer und gelesen: Boris Pilnjak. 

Montag, 4. Mai 2026

1531 Tage schon Ukrainekrieg, noch 996 Tage (hoffentlich) der Haudrauf und: Thailand

Heute Austausch mit einem ehemaligen Schüler aus den 80er Jahren, der Bilder schickte.

H: Wo bist Du denn?
S: Im Urlaub 😅 Thailand
H: Und die Umwelt, lieber ****? Ist es doch in Oberitalien sooo schön... Herzlich H
S: Und die Umwelt ? Oder fährst du mit dem Fahrrad?
H: Mit Fahrrad, Zug und ÖPNV und E-Auto mit regenerativem Strom erreichbare Ziele. Aber ich weiß, wir alten Ökos halten den Untergang nicht auf.

Sendepause 

Studentencampus Khon Kaen

Sonntag, 3. Mai 2026

1530 Tage schon Ukrainekrieg, noch 997 Tage (hoffentlich) der Haudrauf und: The First Supergroup

Als solche wurde sie bezeichnet, Steampacket. Eine Rockgruppe, 1965 geründet von veritablen Musikern: Long Jogn Baldry (ja, er war lang, der John Baldry), Rod Stewart, Julie Driscoll und Brian Auger.

 

 Hier auch mit Eric Burdon und Stevie Winwood.

Sie spielten erstklassigen Rhythm`n Blues. Natürlich gab es auch einen Schlagzeuger, einen Gitarristen und Bassisten: Micky Waller, Vic Briggs, Ricky Fenson. Alle Bandmitglieder wanderten nach zwei Jahren zu anderen Bands oder gründeten eigene.

Sehr erfolgreich waren Brian Auger And The Trinity, mit Julie Dirscoll, die später als Jazzsängerin Julie Tippet reüssierte.

Freitag, 1. Mai 2026

1528 Tage schon Ukrainekrieg, noch 999 Tage (hoffentlich) der Haudrauf und: Der 1. Mai

Hurra, dreistellig!

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Als Biermann noch der Biermann war, in den 60ern:

Mittwoch, 29. April 2026

1526 Tage Ukrainekrieg und noch 1001 Tage (hoffentlich) der Unberechenbare und: Neil Young

 Neil Young, ein (kanadischer) Rockgitarrist und -sänger, sollte schon lange hier im Blog erwähnt werden. Seit 1966 bespielt er, damals mit veritablen Mitmusikern, die amerikanische Musikszene. Buffalo Springfield hieß die Gruppe, mit Stephen Stills und Ritchie Furay.
Er war immer schon ein Außenseiter, heute mit Bruce Springsteen der bekannteste Trumpgegner. Nebenher Elektroautobastler und in den 90ern Initiator der Bridge School Concerts.
Er hat als Band bis heute Crazy Horse, zwischendurch sang er mit Crosby, Stills, Nash und Young.
Ab Minute 1:30 kommt er auf die Bühne, um mit seinem alten Freund Stephen Stills den alten Hit von 1966 zu spielen.
In den 2020er Jahren spielte er mit Crazy Horse das Album "Americana" ein.

Clementine Songtext

In a cavern, in a canyon,
Excavating for a mine
Dwelt a miner forty niner,
And his daughter Clementine
[Chorus:]
Oh my darling, oh my darling,
Oh my darling, Clementine!
Thou art lost and gone forever
Dreadful sorry, Clementine

Light she was and like a fairy,
And her shoes were number nine,
Herring boxes, without topses,
Sandals were for Clementine.
[Chorus:]
Drove she ducklings to the water
Ev'ry morning just at nine,
Hit her foot against a splinter,
Fell into the foaming brine.
[Chorus:]
Ruby lips above the water,
Blowing bubbles, soft and fine,
But, alas, I was no swimmer,
So I lost my Clementine.
[Chorus:]
How I missed her! How I missed her,
How I missed my Clementine,
But I kissed her little sister,
I forgot my Clementine.
[Chorus:]

 Wer sich für seine Vita interessiert, kann hier oder hier lesen.

Dienstag, 28. April 2026

1525 Tage Ukrainekrieg und noch 1002 Tage (hoffentlich) der Unberechenbare und: Blüte im Schloßgarten

Noch zwei Tage, dann gibt es nur noch drei Stellen!

Besuch im Dachauer Schloß, um die Obstblüte (und andere Blüten) zu sehen.















Montag, 27. April 2026

1524 Tage Ukrainekrieg und noch 1003 Tage (hoffentlich) der Unberechenbare und: Obergrashof

Bei schönstem Wetter war Pflanzenverkauf. Es waren sehr viele Menschen da, die tausende von Pflänzchen davontrugen. H. holte sich zwei Tomatenpflanzen, Berner Rose und Yellow Submarine (und Demeterhackfleisch und Rindsbratwürstchen).



Die Kinder hatten auch ihren Stand.
Von Insekten umtummelt; im Hintergrund bei den Birken fließt der Kalterbach.

Zu ärgerlich: Der Kopf des Kindergartenlamas ist abgeschnitten.

Sonntag, 26. April 2026

1523 Tage Ukrainekrieg und noch 1004 Tage (hoffentlich) der Unberechenbare und: Besuch im Lenbachhaus

Es gab die Ausstellung zum Blauen Reiter. Die meisten Bilder waren andernorts schon gesehen, insgesamt aber war die Zusammenschau beeindruckend.
Herausragend waren die Gemälde von Gabriele Münter, ohne die der Blaue Reiter und das Lenbachhaus nicht ihre Weltberühmtheit erreicht hätten. Nach einem Besuch der Ausstellung "Entartete Kunst" vesteckte sie nämlich ihre umfangreiche Bildersammlung einschließlich eigener Gemälde.
Am 19. Februar 1957, zu ihrem 80. Geburtstag, schenkte Gabriele Münter der Stadt München einen großen Teil des Lebenswerkes ihres Lebensgefährten Wassily Kandinsky: Mehr als 90 Ölbilder, mehr als 330 Aquarelle und Zeichnungen, Skizzenbücher, Hinterglasbilder, sowie den größten Teil seiner druckgrafischen Arbeiten. Hinzu kamen 25 Gemälde, viele Zeichnungen und Grafiken von Münter selbst sowie eine Sammlung von Fotografien des Künstlerpaares und seiner Freunde. Des Weiteren gehörten viele Werke von befreundeten Künstlern wie Alexej von Jawlensky, Franz Marc, Maria Marc, August Macke und Marianne von Werefkin zur Schenkung. Mit einem Schlag wurde das Haus damit zu einem Museum von Weltgeltung.
 
Das Münterhaus in Murnau.
Münter, Der blaue Bagger (Baustelle an der Olympiastraße nach Garmisch)
Marie Marc: Blumen und gelbe Disteln
Alexej Jawlensky: Murnauer Landschaft
Die berühmtesten Bilder des Blauen Reiters sin im Moment über die Welt verstreut, ausgeliehen.