Die nominierten Schulen für den Deutschen Schulpreis 2026 stehen fest. Sie kommen aus Baden-Württemberg (2), Bayern (4), Berlin (1), Hamburg (1), Hessen (2), Niedersachen (1), Nordrhein-Westfalen (2), Schleswig-Holstein (1) und Thüringen (1). Die Schulen haben alle ein anspruchsvolles Verfahren durchlaufen. Eine 50-köpfige Jury hatte aus den 87 Bewerbungen zunächst die 20 besten Schulen ausgewählt, die dann von Jury-Teams vor Ort besucht und zwei Tage lang unter die Lupe genommen wurden.
Die Nominierten auf einen Blick
(in alphabetischer Reihenfolge)
- Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf (Hessen)
- Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Tuttlingen (Baden-Württemberg)
- Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen (Nordrhein-Westfalen)
- Gemeinschaftsgrundschule Fröndenberg (Nordrhein-Westfalen)
- Georg-Christoph-Lichtenberg-Oberstufengymnasium in Bruchköbel (Hessen)
- Hans-Carossa-Grundschule Heining-Schalding in Passau (Bayern)
- Hans-Leipelt-Schule Donauwörth (Bayern)
- Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule Bad Boll (Baden-Württemberg)
- Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin
- Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg (Schleswig-Holstein)
- Mittelschule Altdorf in Altdorf bei Nürnberg (Bayern)
- Nymphenburger Schulen in München (Bayern)
- Oberschule Berenbostel in Garbsen (Niedersachsen)
- Staatliche Grundschule Tannroda in Bad Berka (Thüringen)
- Stadtteilschule Wilhelmsburg in Hamburg
Wie läuft das Auswahlverfahren für den Deutschen Schulpreis?
- Der Wettbewerb des Deutschen Schulpreises umfasst ein strenges Auswahlverfahren.
- Aus den ausführlichen schriftlichen Bewerbungen trifft die rund 50-köpfige Schulpreisjury eine Vorauswahl von 20 Schulen.
- Zwischen April und Juni werden die Schulen von Juryteams je zwei Tage lang besucht und begutachtet. Im Fokus stehen dabei die Unterrichtshospitationen. Außerdem führt die Jury Gespräche mit Lehrkräften, der Schulleitung, Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie außerschulischen Kooperationspartnern.
- Daraufhin nominiert die Jury bis zu 15 Schulen für das Finale des Deutschen Schulpreises.
- Bei der Auswahl der Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche. Im Mittelpunkt steht dabei die „Unterrichtsqualität“ und die Frage, wie Schulen das Lehren und Lernen für ihre Schülerinnen und Schüler gestalten. Die fünf weiteren Qualitätsbereiche sind „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Lernende Schule“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen guter Schulqualität allgemein anerkannt. Beim Münchner Schulpreis, der leider eingestampft wurde, kam noch das Kriterium "Ganztagesbildung" hinzu.
- Die Preisverleihung mit Bundeskanzler Friedrich Merz findet am 29. September 2026 in Berlin statt.
- Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, fünf weitere Preise mit jeweils 30.000 Euro. Alle weiteren nominierten Schulen erhalten einen Anerkennungspreis von 5.000 Euro.
H. ist gespannt und wird zu gegebener Zeit weiter berichten.




































