Tausendfache Häßlichkeit.
Samstag, 19. September 2026
1667 Tage schon Ukrainekrieg, noch 859 Tage (hoffentlich) der Plünderer und: Massenbesäufnis gestartet
Freitag, 18. September 2026
1666 Tage schon Ukrainekrieg, noch 860 Tage (hoffentlich) der Plünderer und: Antisemitismus = Ausländerfeindlichkeit?
Diese beiden Begriffe hat Friedrich Merz gleichgesetzt. Sind also Jüdinnen und Juden in Deutschland anders als sog. "Deutsche"? Sind sie Ausländer? Er lernt es nicht mehr.
Herrgottnochmal.
Da wird eine Mauer aufgebaut, von Staats wegen.
Montag, 14. September 2026
1662 Tage schon Ukrainekrieg, noch 864 Tage (hoffentlich) der Plünderer und: Erich Kästner - Marschliedchen
Erich Kästner - Marschliedchen
Ihr und die Dummheit zieht in Viererreihen
In die Kasernen der Vergangenheit.
Glaubt nicht, dass wir uns wundern, wenn ihr schreit.
Denn was ihr denkt und tut, das ist zum Schreien.
Ihr kommt daher und lasst die Seele kochen.
Die Seele kocht und die Vernunft erfriert.
Ihr liebt das Leben erst, wenn ihr marschiert,
Weil dann gesungen wird und nicht gesprochen.
Ihr liebt die Leute, die beim Töten sterben.
Und Helden nennt ihr sie nach altem Brauch;
denn ihr seid dumm und böse seid ihr auch.
Wer dumm und böse ist, rennt ins Verderben.
Alternative Strophe
Marschiert vor Prinzen, die erschüttert weinen:
Ihr findet doch nur als Parade statt!
Es heißt ja: Was man nicht im Kopfe hat,
Hat man gerechterweise in den Beinen.
Ihr liebt den Hass und wollt die Welt dran messen.
Ihr werft dem Tier im Menschen Futter hin,
Damit es wächst, das Tier tief in euch drin!
Das Tier im Menschen soll den Menschen fressen.
Ihr möchtet auf den Trümmern Rüben bauen
Und Kirchen und Kasernen wie noch nie.
Ihr sehnt euch heim zur alten Dynastie
Und möchtet Fideikommissbrot kauen.
Ihr wollt die Uhrenzeiger rückwärts drehen
Und glaubt, das ändere der Zeiten Lauf.
Dreht an der Uhr! Die Zeit hält niemand auf!
Nur eure Uhr wird nicht mehr richtig gehen.
Wie ihr's euch träumt, wird Deutschland nicht erwachen.
Denn ihr seid dumm und seid nicht auserwählt.
Die Zeit wird kommen, da man sich erzählt:
Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen!
Sonntag, 13. September 2026
1661 Tage schon Ukrainekrieg, noch 865 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: Gelesen: Gustav Seibt - Ein Sommer mit Goethe
Der geschätzte Axel Hacke hatte auf dieses Buch seines SZ-Kollegen hingewiesen.
Jeden Tag ein Kapitel lesen, so wie Axel Hacke es vorschlägt. Eine Werbung für Goethe. Man wird auf die originalen Texte neugierig, so frau/man sie noch nicht kennt.
Aber nach 10 oder mehr Kapiteln: Es wird langweilig.
Samstag, 12. September 2026
1660 Tage schon Ukrainekrieg, noch 866 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: 12 von 12
Frau Caro möchte gerne, dass 12 Bilder veröffentlicht werden, jeden Monat am 12.
Heute sind es Bilder aus einer kleinen Ausstellung. Brigitte und Andreas haben sich seit vielen Jahren der schwarzen Kunst verschrieben und veranstalten jedes Semester Kurse in der VHS: Analoges Drucken mit verschiedensten Lettern und Druckstöcken. Leider ist morgen Schluss, für Münchner:innen aber noch erreichbar.
Mittwoch, 9. September 2026
1657 Tage schon Ukrainekrieg, noch 869 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: Da ist noch mehr Luft nach unten!
Dienstag, 8. September 2026
1656 Tage schon Ukrainekrieg, noch 870 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: Goethe aktuell
"Doch ach! Was hilft dem Menschengeist Verstand,
Dem Herzen Güte, Willigkeit der Hand,
Wenn’s fieberhaft durchaus im Staate wüthet,
Montag, 7. September 2026
1655 Tage schon Ukrainekrieg, noch 871 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: Dumpfbacken
"Dumpfbacke" ist eine abwertende Bezeichnung für eine dümmliche oder naive Person, der es zudem an Einfühlungsvermögen und Realitätssinn fehlt. Der Duden nennt als Bedeutung einen „törichten, einfältigen Menschen“. (Wikipedia)
Sonntag, 6. September 2026
1654 Tage schon Ukrainekrieg, noch 872 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: Aus aktuellem Anlass
Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommel
Liefern sie selber.
Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert mit ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthof schon geflossen
Sie ziehn im Geist in seinen Reihen mit.
Sie heben die Hände hoch
Sie zeigen sie her
Sie sind schon blutgefleckt
Und sind noch leer.
Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert mit ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthof schon geflossen
Sie ziehn im Geist in seinen Reihen mit.
Sie tragen ein Kreuz voran
Auf blutroten Flaggen
Das hat für den armen Mann
Einen großen Haken.
Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert mit ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthof schon geflossen
Sie ziehn im Geist in seinen Reihen mit. © Suhrkamp Verlag
Samstag, 5. September 2026
1653 Tage schon Ukrainekrieg, noch 873 Tage (hoffentlich) der Pöbler und: WmiedgT?
Die Nachbarbloggerin ermuntert jeden 5. eines Monats, den jeweiligen Tag zu beschreiben. Nun denn.
Das gestrige Sudoku und ein Haferl Kaffee in Ruhe um 7 Uhr (Sonne kommt jetzt schon spät) im Wintergarten genossen.
Anschließend Weißwurst- und Wienerfrühstück, mit Breze und Kaffee statt Bier.

















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