7. Januar 2015

Bildungsverlierer

Das sind Menschen, die keine Abschlüsse und Ausbildungen haben und die kaum selbst ihren Lebensunterhalt verdienen können.
Wieder eine Studie, die den Bildungsgipfel 2008 mit den heute erreichten Ergebnissen vergleicht: Der Bildungsgipfel 2008 mit seinen Zielen ist gescheitert.
1,4 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. 2013 gingen 5,7 % der Jugnedlichen ohne Abschluss von einer Schule ab.
Dass die Länder ihre eigene Suppe kochen, muss abgeschafft werden. Das Kooperationsverbot des Grundgesetzes ist historisch überholt.
Eine zentrale Steuerung gehört her, und mehr Geld für die Bildung.

Kommentare:

  1. Tatsächlich ist es nicht so einfach, diesen Menschen unter die Arme zu greifen. Sinnvoll und gar erfolgreich. Bereits in der frühen Kindheit fallen bereits die Versäumnisse in Kindergarten und Grundschule auf, Hier vertraut man aber noch zu oft auf die angeborenen Erziehungsqualitäten von Eltern (dabei werden bei Vernachlässigung oft die Augen zugedrückt) - das wird schon noch durch Reifung. Dumm, wenn dem dann nicht so ist. Den Eltern wird wenig Führung geboten, wer gibt schon gern zu, dass er versagt? Oft haben die Jugendlichen dann schon einen kurvigen Weg, der durch verschiedene Ämter führte, hinter sich. Sie haben vor allem gelernt, was Pädagogen, Sozialpädagogen, Lehrer, Eltern und Psychologen gern hören wollen. Die Eltern haben oftmals eine andere Lebensführung vorgelebt. Personal-, Zeit- und Geldmangel lassen kein intensive Auseinandersetzung mit dem Jugendlichen zu. Es sind zwar oft viele Leute am Werk, aber nur recht oberflächlich. Bürokratismus behindert zusätzlich. Wenn es tatsächlich ernst wird, entzieht sich der Jugendliche ganz einfach. Dann fängt man wieder bei Null an. Auf dieser Schiene wird gefahren, bis der Karren endgültig im Dreck gelandet ist. Das Fach "Erziehungskunde" wurde ja beizeiten sinnvollerweise als Unterrichtsfach abgeschafft. Offensichtlich geht man davon aus, dass Erziehung eine angeborene Fahigkeit ist.

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  2. Ich sehe das genauso, er ganze Bildungsmurks, mit 16 Köchen und eunem ungenießbaren Brei an "Bildung", der ist längst überholt. Eine einheitliche Organisation ist notwendig, längst überfällig.
    Und mehr Geld, um Schulen zu sanieren, mehr Lehrer, aber auch sehr viel mehr Sozialarbeiter einzustellen, das muss auch sein!

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