16. Februar 2016

Taxiführerschein für angehende Gymnasiallehrkräfte?

Gut 800 zukünftige Gymnasiallehrer beenden in Bayern ihr Referendariat, 125 von ihnen kommen an den Gymnasien und Berufs- und Fachoberschulen unter.
Dem Rest, 672 jungen, (hoffentlich) motivierten Menschen, drohen die Arbeitslosigkeit oder das Unterschlüpfen in fachfremden Berufen.
Die bayerischen HauptMittelschulen dagegen suchen händeringend Personal. Vor Weihnachten wurden pensionierte Lehrkräfte angeschrieben, sich doch wieder für ein paar Stunden bis zum beinahe vollen Lehrauftrag zu melden.
Einfacher und effektiver wäre es, den Referendaren am Gymnasium den Umstieg schmackhaft und gangbar zu gestalten. Statt dessen werden ihnen bürokratische Hürden und ein Zweitstudium aufgenötigt, wenn sie denn in der HauptMittelschule arbeiten wollen. Ein berufsbegleitendes Zusatzstudium wäre denkbar, ein wenig mehr Pädagogik und Psychologie. Fächer haben alle studiert, ein Referendariat haben auch alle schon hinter sich.
Und den Stoff an der HauptMittelschule, den kann sich bei Gott jede/r selbst aneignen.

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