Montag, 31. August 2026

1648 Tage schon Ukrainekrieg, noch 878 Tage (hoffentlich) der Stümper In Chief und: U10-Vorsorgeuntersuchung - wichtig!

 

Bild: pexels.com

Kindervorsorgeuntersuchungen wurden in Deutschland erstmals 1971 eingeführt, um frühkindliche Erkrankungen zu erkennen und sie gegebenenfalls zu behandeln. Die U10-Untersuchung ist eine freiwillige Vorsorgeuntersuchung für Kinder im Alter von sieben bis acht Jahren. Sie ist nicht immer kostenlos, es hängt von der Krankenkasse und eventuell vom Arzt ab. Jedenfalls: Vorher fragen.

Die U10 soll mit der U11 die Lücke zwischen U9 (mit etwa fünf Jahren) und U11 (mit etwa 12 bis 14 Jahren) schließen. Schwerpunkte sind hierbei das Erkennen von Lese- und Rechenstörungen, Störungen der motorischen Entwicklung und Verhaltensstörungen (z. B. ADHS). Die Teilnahme ist jedoch freiwillig. Dabei könnten auch physischer und psychischer Mißbrauch und Vernachlässigung festgestellt werden, wobei die Chance auf Aufdeckung gering ist wegen der Freiwilligkeit der Untersuchung.

Bei der Vorsorgeuntersuchung U10 wird folgendes untersucht:

  • Körpergröße, Gewicht und Blutdruck
  • Allgemeine körperliche Untersuchung mit Beurteilung der Organfunktionen durch Abhören und Abtasten
  • Klassifizierung der Geschlechtsentwicklung (weibl. Brust, männl. Genitalien, Intimbehaarung)
  • Hör- und Sehtest

 Falls das Kind nicht ohnehin regelmäßig zu den zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen geht, sieht sich der Kinderarzt oder die Kinderärztin auch die Zähne und deren Stellung im Kiefer an.

Zur U10-Untersuchung gehören außerdem verschiedene Tests, die Aufschluss geben können über mögliche Schulleistungs-, Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen. Die Eltern erhalten auch einen Fragebogen, in welchem sie das Verhalten ihres Kindes beurteilen sollen. Zu guter Letzt werden die Eltern beraten zu Ernährung und Bewegung, Mediennutzung, Gewaltprävention und Stressbewältigung. Auch der Impfstatus des Kindes wird bei der U10 kontrolliert.

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