Freitag, 29. Dezember 2017

Donnerstag, 28.12.2017

Das Donnerstag-Sudoku steht unter der Bezeichnung "leicht" und ist fast das einzige, bei dem Hauptschulblues sich vertut. Wahrscheinlich weil es so schnell und flüssig von der Hand geht wird er zu Hudelei verleitet.
Dann ab in die Stadt zum KVR, Poccistraße. Das Wetter feucht und griesgrämig, so wie die Gesichter der meisten Menschen. Niemand lächelt oder sieht einen freundlich an, seltenst wird ein Anlächeln erwidert.
Das KVR ist eine Behörde im Umbau mit endlos langen, verschachtelten Gängen. Aber mit sehr freundlicher Hilfe der dort Arbeitenden findet sich auch das entlegenste Zimmer.
Am Umsteigebahnhof Marienplatz natürlich wieder ein Abstecher zur Schmalznudel für den Nachmittagskaffee. (Man/Frau sieht schon, die Wege von Hauptschulblues wiederholen sich.)
Viele Bettler. Soll man sich zehn Euro in Münzen einstecken, wenn man in die Stadt geht? Die Verkäufer von BISS bekommen immer etwas über die Zeitung hinaus, und wenn die Zeitung schon gekauft wurde, dann einen Tee oder Kaffee oder eine Leberkässemmel.
Frau Hauptschulblues saß beim Heimkommen noch über der Zeitung (Hauptschulblues: "Du lernst SZ und taz auswendig"), der Kater stand auf um zu begrüßen. Er ist überhaupt ein sehr höfliches Tier.
Die Perle des Hauses - sie kommt jeden Donnerstag, und das seit 31 Jahren - war wieder da und es gab erst einmal Kaffe und Schmalznudeln bzw. Striezel. Viel Erzählen, was in den letzten 6 Tagen passiert ist.
Der Kater hasst Putzen, genauso wie die verstorbene Katze, und versuchte griesgrämig draußen sein Glück, kam aber bald wieder herein und rollte sich im ersten Stock ein.
Radfahren wird allmählich gefährlich, trotz Spikereifen. Die Autos fahren nämlich Rillen, die zufrieren, und wenn man da in eine hineingerät wird es spannend.

Wieder zur Nachbarin wegen Endplanung Silvester.
Zu Abend gab es Kartoffelsuppe à la Frau Merkel und  ein Gläschen Prosecco (Ruffini natürlich).



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