Mittwoch, 3. Juni 2020

Tag 83 und Öffnung 24

Am Vormittag in die Stadt geradelt. Wunderbares Wetter, wunderbare Wege, bis auf die Schwanthalerstraße: Baustelle, Enge, Auslieferer, die die Straße blockieren.
Auf dem Markt eingekauft beim Metzger des Vertrauens (Danke, Th. R., für den Tipp).
Eine Metzgerei, wie man sie sich nur wünschen kann. Kalbsniere und Lammragout gekauft für die am Wochenende geplante Steak & Kidney Pie.
Natürlich zur Schmalznudel und endlich wieder hingesetzt auf einen Milchkaffee und einen Striezel.
Bei Eataly und Dallmayr nach dem Nutellasieger vom Wochenende geguckt - ausverkauft. Was Wunder.

Die Stadt brummt.

Viele deutsche Touristen da, aber erträglich. Riesenschlangen vor dem Applestore.
Man sieht es auf dem Foto nicht so, aber es waren an die hundert Menschen, die Einlass begehrten. H. sollte sogar sein Fahrrad (im Vordergrund) anders parkieren, weil das Platz der Schlange sei. Er erwiderte der Security, das sei öffentlicher und nicht Apple-Grund und die Schlange könne sich hinziehen, wo sie wolle.

Der Senfladen hatte leider zu, dafür war der Schwammerlstand da. H. fürchtet, er muss nochmal hin, um Schwammerl zu kaufen.
Aber für Frau H. Kirschen erstanden.
Die Frauentürme an der Baustelle für den Tunnel 2.

Dann weiter in die Maxvorstadt zum englischen Buchladen und den neuesten Donna Leon Krimi gekauft.
Hier war das Radfahren eine Qual, da überall gebaut wird, alle freien Plätze zugeparkt sind, waghalsige Manöver gefahren werden müssen. Froh, gegen 13.30 Uhr wieder daheim zu sein.

Zu Hause mit Frau H. Kaffee getrunken und Kiachi und Strizel verzehrt.





Eine Runde Mittagsschlaf und gegen 15.30 zu den Herzensfreunden aufgebrochen, die zwei monate nicht mehr gesehen wurden. Im Garten, unter dem Sonnenschirm.
Erdbeerbowle, Salat, Spargelrisotto, Kuchen und Kaffee statt Käse, tief gehende Gespräche.







 

Zwischendurch ein Blick in den Starzelbach, der nur ein Zehntel seines Normalwassers führt. Ein paar Fischlein. Beängstigend. Der Regen vor zwei oder drei Wochen hat nichts ausgerichtet. Bäche und Flüsse werden vom Grundwasser gespeist. Frau Kaltmamsell zeigte auch ein Foto der Isar: Ein Rinnsal.
Aber das ist den Mitmenschen wurscht. Sie wollen reisen, fliegen, alles wieder so haben wie vor der Seuche.





Der Herr Kater empfing gegen 20.00 Uhr die Heimkehrer in alter Manier.

Gehört: Pavel Haas Quartet with Pavel Nikl (viola)
Stravinsky: Concertino for string quartet
Ravel: String Quartet in F major INTERVAL music
Andras Schiff plays movements from Janacek's On an overgrown path
Dvořák: String Quintet in E flat major, Op. 97

Gelesen: Neun Minuten Polizeigewalt in den USA

Ja, und am Schluss war ein Versehen passiert ...

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