Untersuchung unter 2000 Beamten: Ein Drittel der Hamburger Polizisten ist offen für populistische Positionen
So titelte der Spiegel.
Das Ergebnis der Haltung von Beschäftigten der Polizei Hamburg zur Abwertung bestimmter Gruppen, Angaben in Prozent.
Das kann gefährlich werden.
Zustimmung
Indifferenz
Ablehnung
Abwertung asylsuchender Menschen
45,1
20,6
34,3
Abwertung langzeitarbeitsloser Menschen
25,9
33,3
40,8
Etabliertenvorrechte*
20,7
17,1
62,2
Abwertung von Sinti und Roma
20,1
14,8
65,0
Abwertung wohnungsloser Menschen
9,7
11,6
78,8
Abwertung von trans Menschen
7,3
5,8
86,9
Fremdenfeindlichkeit
6,9
7,9
85,1
Muslimfeindlichkeit
90,8
Antisemitismus
90,6
Sexismus
96,3
Abwertung homosexueller Menschen
97,0
Rassismus
97,9
»Wer irgendwo neu ist, sollte sich erst mal mit weniger zufrieden geben.«/»Wer schon immer hier lebt, sollte mehr Rechte haben, als die, die später zugezogen sind.«
S Quelle: Forschungsprojekt DeWePol; Umfrage unter Beschäftigten der Polizei Hamburg im Frühsommer 2024 mit 1418 bis zum Ende ausgefüllten Fragebögen.
Es wundert mich nicht. Ich beobachte, wie Polizisten hierorts mit Menschen umgehen, die auf irgendeine Weise nicht ins Bild passen. Das kann auch eine ganz harmlose, solide alte Person betreffen, die nur etwas ärmlich gekleidet ist.
AntwortenLöschenIch glaube, auch wenn sie es zu Anfang nicht sind, mit der Zeit werden sie zynisch. Und dann kommt noch dieser Rudeleffekt dazu, dass sie mit zieht. Es liegt auch daran, dass sie nicht mit dem Querschnitt der Bevölkerung zu tun haben. Ich kenne einige Geschichten von den Kindern von Freundinnen, die bei der Polizei sind. Ich wünsche mir immer noch in Bürger in Uniform, gibt es aber wohl nicht mehr. Wenn ich sehe, wie die Polizei mit den jugendlichen Klimakleber umgegangen ist, dreht sich mir der Magen um.
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