Sonntag, 26. April 2026

1523 Tage Ukrainekrieg und noch 1004 Tage (hoffentlich) der Unberechenbare und: Besuch im Lenbachhaus

Es gab die Ausstellung zum Blauen Reiter. Die meisten Bilder waren andernorts schon gesehen, insgesamt aber war die Zusammenschau beeindruckend.
Herausragend waren die Gemälde von Gabriele Münter, ohne die der Blaue Reiter und das Lenbachhaus nicht ihre Weltberühmtheit erreicht hätten. Nach einem Besuch der Ausstellung "Entartete Kunst" vesteckte sie nämlich ihre umfangreiche Bildersammlung einschließlich eigener Gemälde.
Am 19. Februar 1957, zu ihrem 80. Geburtstag, schenkte Gabriele Münter der Stadt München einen großen Teil des Lebenswerkes ihres Lebensgefährten Wassily Kandinsky: Mehr als 90 Ölbilder, mehr als 330 Aquarelle und Zeichnungen, Skizzenbücher, Hinterglasbilder, sowie den größten Teil seiner druckgrafischen Arbeiten. Hinzu kamen 25 Gemälde, viele Zeichnungen und Grafiken von Münter selbst sowie eine Sammlung von Fotografien des Künstlerpaares und seiner Freunde. Des Weiteren gehörten viele Werke von befreundeten Künstlern wie Alexej von Jawlensky, Franz Marc, Maria Marc, August Macke und Marianne von Werefkin zur Schenkung. Mit einem Schlag wurde das Haus damit zu einem Museum von Weltgeltung.
 
Das Münterhaus in Murnau.
Münter, Der blaue Bagger (Baustelle an der Olympiastraße nach Garmisch)
Marie Marc: Blumen und gelbe Disteln
Alexej Jawlensky: Murnauer Landschaft
Die berühmtesten Bilder des Blauen Reiters sin im Moment über die Welt verstreut, ausgeliehen.

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