24. August 2014

Das Konzept der ersten Web-Schule ...

... stellt sich voll und ganz gegen die Inklusionsbestrebungen im Lande. Das Klassenzimmer ist das eigene Kinderzimmer. Die Lehrerin kommt aus dem Internet via Skype und arbeitet für die Web-Schule in Bochum. Weil ein Junge in seiner alten Schule gemobbt wurde, wird er jetzt zu Hause unterrichtet. Kinder, die zuvor als "schulunfähig" abgestempelt wurden, bekommen so ihre Chance.
Aber was für eine?
Warum wurde der Junge "gemobbt"?
Wie wird mitden Mobbern weiter gearbeitet?
Der Junge, übergewichtig, ohne Sport?
Ohne soziale Kontakte?
Solche Kinder können inkludiert werden.

21. August 2014

Aus der Schule geplaudert ...

... wird hier:
Lehrergeständnisse auf SPIEGEL-online.
Vergnügliche, manchmal bedenkliche Erlebnisse aus dem Lehrerberuf.

19. August 2014

Bayern nur an dritter Stelle

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft veröffentlichte den Bildungsmonitor 2014. Das erfolgsvergewöhnte Bayern liegt da nur auf Platz 3. Einer der Kritikpunkte der Studie ist, dass in Bayern viele Schüler eine Klasse wiederholen.
Wir sehen das anders, finden es sogar gut.
Bei uns wiederholen immer SchülerInnen.
Es gibt ihnen die Möglichkeit, Lücken, woher sie auch kommen, zu schließen.
Es gibt Kinder, die langsamer lernen; davon haben wir eine stattliche Anzahl.
Es gibt Mädchen und Jungen, die nur den erfolgreichen, nicht aber den qualifizierenden Abschluss erreichen. Die wiederholen dann die Abschlussklasse, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

6. August 2014

Inklusion aus Sicht der taz

www.taz.de

Heute startete die taz ihre Serie zum Thema Inklusion. Lena Müssigmann eröffnete mit dem Artikel: "Inklusion ist so etwas wie Kommunismus". Abgesehen von dieser schwachsinnigen Schlagzeile - selbst wenn sie ein Zitat ist - bin ich gespannt auf den zweiten Beitrag nächste Woche. Der Artikel ist heute (noch?) nicht online zu lesen.
(Nachtrag 11.08.2014 - hier die Links:
taz-Serie-Inklusion 1
taz-Serie-Inklusion 2
taz-Serie Inklusion 3
taz-Serie Inklusion 4 

31. Juli 2014

Angekommen

Der letzte Tag war heute.
Fühlt sich komisch an, keine Verantwortung mehr tragen zu müssen.
Eine ganze Reihe LehrerInnen waren da, um Absprachen für das nächste Schuljahr zu treffen, aufzuräumen, sich das Stundenplanprogramm erklären zu lassen.
Dann waren alle weg.
Ein letzter Espresso im Hausmeistergarten, Rück- und Vorblick auf eine in Jahren gewachsene Freundschaft.
Mal sehen, wie es wird.