22. Juli 2014

The End Is Near

Noch 5 Tage, dann ist Schluss.
Rente.
Blog?
Weiß noch nicht.

20. Juli 2014

Gymnasium refomieren, ja, aber da gibt es noch ...

... eine meiner Meinung nach weit wichtigere Baustelle.
Die KMK sollte sich mal mit dem Problem der Zurückgelassenen befassen. 20 % der Schüler sind sogenannte "Risikoschüler". Und die befinden sich in Bayern sehr überschaubar in Förderzentren und HauptMittelschulen. In den anderen 15 Bundesländern sind sie in irgendwelchen unüberschaubaren Schulformen mit - besonders kreativer - Namensgebung. Und müssen schauen, dass sie irgendwie durchs Leben kommen. Das Netz hat große Lücken.
Die Kinder auf dem Gymnasium - dort sind ohnehin zu viele - die kommen schon durch. Die haben Eltern, die eingreifen, wenn es nottut.

9. Juli 2014

"Vom Problemfall zur Vorzeigeschule"

So übertitelt die taz von heute einen Artikel.
Kein Zweifel, dass 2006 die Rütli-Schule äußerst schwierige Bedingungen hatte.
Hoher Migrationshintergund, schwierigste Schüler, Perspektivlosigkeit.
Nach dem Brandbrief eines Teils des Kollegiums wurde die ganze Republik auf das Problem aufmerksam. Und es änderte sich etwas. 32 Millionen Euro sollten über die Jahre in den Rütli-Campus gesteckt werden. Mittlerweile gilt der Campus als Vorzeigeprojekt. Die Forderung: 32 Millionen € für alle!
Aber, es geht auch anders. 2002/03 betrieb unser Kollegium Schulentwicklung an der Uni, an den Wochenenden. Eine große Belastung. Warum? Es ging nicht mehr anders.
In den Folgejahren entwickelten wir langsam, Schritt für Schritt, unsere Schule und wurden 2005 zum ersten Mal bepreist, waren 2010 unter den 15 besten deutschen Schulen (aller Schularten) und wurden 2013 Bundessieger beim wichtigsten deutschen Schulpreis, was Abschlüsse, Ausbildungsreife und Schulstruktur betraf.
Burnout? Nicht vorhanden.
Fluktuation? Äußerst gering.
Unterstützer? Ein Riesennetzwerk, meist ideeller Art.
Schüler? Lieben die Schule, lassen sich darauf ein.
Deutsch als Muttersprache? Unter 20%.
Eltern? Geben die Kinder ab: "Macht mal". Schade, da hätten wir gern mehr Unterstützung.
Trotzdem möchten wir gern einen Bruchteil von 32 Millionen, wer nicht?
Und da fällt mir ein Artikel aus der ZEIT ein, vor einigen Jahren erschienen. Leider finde ich ihn nicht im Archiv. Der ging über die Nachbarschule von Rütli. Selbe Schülerschaft, ähnliche Probleme, anders angepackt.
Hat mich sehr an uns erinnert.

7. Juli 2014

Fluter

Ich möchte heute auf eine Zeitschrift aufmerksam machen, die von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird und kostenlos bestellt werden kann: Fluter.
Bei uns bekommt jede/r Kollegin/e eine. Sie läßt sich prima im Unterricht einsetzen.

5. Juli 2014

Früherer Ferienbeginn


"Die Zahl der Krankmeldungen von Schülerinnen und Schülern liegt unmittelbar vor und nach den Ferien um 30 bis 50 Prozent höher als sonst", sagt Heinz-Peter Meininger, Chef des Philologenverbands und Sprecher für rund 90.000 Gymnasiallehrer, in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom 5.7.2014.
Die meisten Eltern wollen fliegen.
Bei uns ist es so, dass die Flughafenpolizei Kinder nur mit offiziellem Schreiben der Schule ausreisen lässt.