2. September 2015

Deutschstunde

... ist eine Veranstaltung der Lichterkette München, meist im Literaturhaus.
Die letzte Deutschstunde fand in der Bayernkaserne statt, mit Hassan Ali Djan, den ich schon einmal im Blog vorgestellt habe.
Diesmal las er aus seinem Buch, das er mit der Journalistin Veronica Frenzel verfasst hatte.
Beeindruckend und ermutigend.
Hassan Ali Djan: Afghanistan. München. Ich, Buch

1. September 2015

Welcome in Munich - so geht es auch


Flüchtlinge am Bahnhof in München  | Bildquelle: REUTERS

Fast 3000 Flüchtlinge treffen ein. Hunderte Münchner helfen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Geldscheinen.
Die umliegenden Hotels und Geschäfte spenden.
Der Oberbürgermeister ist den ganzen Nachmittag da.
Die ehemalige "Hauptstadt der Bewegung" ist in Bewegung.

Bildergebnis für flüchtlinge in münchen

Die Bilder sind alle geklaut. Ich hoffe aber, in dieser Situation ist das in Ordnung

26. August 2015

Pegida oder Mügida oder sonst wer ...

Diese Gruppierung will am Samstag in München im Euro-Industrie demonstrieren, in Laufweite zur Bayernkaserne.
Ich hoffe, dass Bellevue di Monaco genügend Menschen mobilisieren, damit die Glatzen eine verschwindende Minderheit bleiben.

Nachtrag vom 29.08.2015: Die geplante Demo fiel aus. Pegida blieb daheim.
Man verlegt sich lieber auf andere Taktiken.


„Wir sind die friedliche Mitte der Gesellschaft-Nicht Pegida! Wir finden es unerträglich, dass diese Bewegung den Slogan der Revolution von 89 “Wir sind das Volk” kapert. Wir leben in einer offenen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Das soll so bleiben. Deshalb machen wir uns mit der geplanten Kundgebung stark für Vielfalt und Respekt. Für Verantwortung und Gerechtigkeit. Und dafür, dass Flüchtlinge erstmal als Menschen in Not wahrgenommen werden und nicht als Sozialschmarotzer, potenzielle Verbrecher und Problemfälle. Wir richten uns auch gegen xenophobe Angstkampagnen. Man schürt Ängste und Ressentiments, wenn man diffus gegen Dinge wie Vollverschleierung, die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes und Ausländerkriminalität agitiert. Wir stehen für ein friedliches Nebeneinander der Religionen in einer säkularen Gesellschaft. Wir stellen uns vehement gegen die Diffamierung einzelner Bevölkerungsgruppen. Seien es Muslime, Flüchtlinge oder andere Minderheiten.
Hier im wohlhabenden München gibt es sehr viele Menschen, die sich unsere offene, menschenfreundliche und zugewandte Gesellschaft nicht nehmen lassen wollen. Der Zuspruch, den wir sowohl für unser Projekt des “Bellevue di Monaco” als auch für diese Demonstration bekommen, ist überwältigend. Wenn nur halb so viele Leute kommen wie sich angemeldet haben, wird München am Montagabend weithin leuchten.

 
Auftreten werden unter anderem (Rednerliste ist noch nicht komplett)
Express Brass Band
Eröffnung Kundgebung Bellevue die Monaco: Matthias Weinzierl ,Till Hofmann
Überraschung
Bürgermeisterin  Strobl
 Ami Warning
Hubert Heinold (PRO ASYL)
- Konstantin Wecker
Awa Kebe (Senegal)
Max Uthoff
Claus von Wagner
Koflgschroa
Georg Ringsgwandl
SPORTFREUNDE STILLER
The  Notwist
Benjamin Idriz (Forum für den Islam München)
Rainer Schießl (Kath. Pfarrer St. Maximilian, Heilige Geist Kirche)
Wiebke Puls (Kammerspiele München)
Anni Kammerlander (REFUGIO)
Siggi  Benker (Bunt statt braun)
Alex Rühle (Bellevue di Monaco)
Syrischer Flüchtlingschor
…..

www.bellevuedimonaco.de

Beginn 18 Uhr- Ende ca. 20.30

Bringt Tee, Getränke und vorweihnachtliches Hochgefühl.
Demoaufruf vom Dezember 2014

Bayerische Staatsoper für Humanität Respekt und Vielfalt
Die Bayerische Staatsoper

The Notwist gegen Pegida
The NoTwist

























































































































































































































































































































































23. Juli 2015

Auffanglager

Schon der Begriff "Lager" weckt ungute Erinnerungen. Dort sollen Menschen aus sog. "sicheren" Herkunftsländern einquartiert (ich möchte fasr sagen "eingelagert") werden, um dann schneller wieder abgeschoben werden zu können.
Die Balkanstaaten gelten als "sicher".
Nur: Sinti und Roma (zwei durchaus unterschiedliche Gruppen; auf dem Balkan gibt es fast keine Sinti) werden dort entsetzlich schikaniert und gequält; der Schutz staatlicher Organe ist ihnen entzogen. Ihre Quartiere werden von Bulldozern weggeschoben.
Unter den Balkanflüchtlingen von 2015 sind viele Sinti und Roma.
Ab 1935 wurden Roma (damals sagte man "Zigeuner", was an "ziehende Gauner" erinnert) wie die jüdischen Mitbürger in die rassistische NS-Gesetzgebung einbezogen und vernichtet.
Über die Gesamtzahl der Opfer werden unterschiedliche Angaben gemacht. Es kursiert die Zahl von 500.000 Opfern.
Gegenüber den Nachkommen, Verwandten und Freunden dieser Opfer aber hat Deutschland eine historische Verpflichtung, genauso wie gegenüber den Juden

22. Juli 2015

Mirijam Günter

Mirijam Günter ist eine Schriftstellerin, die Schreibworkshops mit GefängnisinsassInnen oder Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen veranstaltet.
Ich kenne sie persönlich, denn auf Vermittlung des Freundes der Schule Alex Rühle führte sie vor dreieinhalb Jahrfen eine Schreibwerkstatt mit SchülerInnen der Abschlussklassen durch.
 
Die Woche mit Frau Günter war ein großer Erfolg und brachte den Jugendlichen viel an Reflexion ihrer eigenen Situation und ihrer Stärken.
Gestern schrieb Frau Günter im Feuilleton der SZ ihre Erlebnisse mit jugendlichen Flüchtlingen und deutschen Bürgern auf: Lesenswert.