Montag, 25. Dezember 2017

Sonntag, 24.12.2017

Früh am Vormittag nach P. geradelt. Es war kalt an den Ohren, trotz Mütze. Neblig über dem ehemaligen Moor. Am Wasserlauf dicke Fische gesehen, einer sprang in die Luft.
Die Katzen der Freundin waren noch verschlafen, aber freundlich. Katze T. hatte wenig Appetit, aber Kater M. machte sich gleich noch über ihre Portion her. Hauptschulblues machte sich die zweite Tasse Kaffee des Tages und döste auf dem Sofa vor sich hin, von den Katzen beblinzelt.
Auf dem Heimweg ging es der mittlerweile scheinenden Sonne entgegen, es herrschte Rücken- statt Gegenwind.
Nachdenken über das Kriegsgefangenenlager und den Friedhof des ersten Weltkriegs, der damals noch nicht so hieß. Die Kriegsgefangenen mussten durch Gräben ziehen das Moor entwässern. Es waren bis 1920 mehr als 14.000 Russen und 10.000 Franzosen, bewacht von 3.800 Mann Wachpersonal. Das alles schwindet aus dem allgemeinen Gedächtnis.
Nachmittags kamen nacheinander zwei nette Nachbarinnen zu Besuch, Plausch und natürlich Plätzchen.
Abends war wieder Frau Hauptschulblues dran mit Katzensitten.
Dann gab es seit (gefühlten) Jahrzehnten wieder einmal Kartoffelsalat aus bunten Kartoffeln mit Wiener Würstchen.

1 Kommentar:

  1. Ich wünsche Ihnen weiter Tage, die froh sind oder besinnlich, oder vielleicht auch beides.

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