Vor vielen Jahren, im Juli 2004, oder war es 2006, fuhren H.s nach Augsburg, um B. B. King in der Schwabenhalle zu sehen und zu hören. Schon der Zugang zur Halle war angenehm, Frau H. durfte ihr Wasserfläschchen mitnehmen, was ihr in München unweigerlich abgenommen worden wäre. Die Bestuhlung der Halle bequem, viel Abstand, die Reihen versetzt, so dass man vor sich keine Toupéfrisur hatte (das Publikum hatte das Alter, in dem diese Frisuren Mode waren/immer noch sind).
Ein gut gelaunter B.B. - das ist er eigentlich immer - eine prima Begleitband: 4 Bläser, Bassist, Gitarrist und Hammondorgelspieler, Schlagzeuger. Bevor der Künstler auf die Bühne kam, rockten, boogieten und bluesten seine Begleitmusiker die Halle ziemlich warm und frenetisch.
B. B. King saß ja in seinen letzten Jahren nur noch im Stuhl und spielte. Ein charmanter, humorvoller alter Herr. Meist fing die Band ein Lied an, und nach einiger Zeit setzte er knappe, prägnante Klänge hinein. Und zwischendurch, die Kapelle spielte, erzählte er und erzählte. Talking Blues.
Warum diese Vorrede? Heute Abend zeigte H. Frau H. das Video vom Konzert in der Royal Albert Hall. Sehr sehenswert, anrührend teilweise. Ron Wood hätte weg gelassen werden können, aber das hat mit H.s privater Abneigung gegen diesen Herrn zu tun. Er ist einfach kein Rolling Stone.
Der Jakobiapfel mit magerer Blüte. Er leidet noch unter dem Pfingstmontagsunwetter 2019.
Hasenglöckchen, zurückmutiert und sich selbst versamend,
Der Nachbarjunge F. beim nachmittäglichen Ratsch mit Frau H.
Er wollte eine Maske aus afrikanischem Stoff, die gerade angepasst wird.
Einen ausgezeichneten Beitrag gehört zum Gebrauch der Sprache in der Coronazeit: Über die Wirkung von Sprache in Krisenzeiten. Kurz und nachdenklich stimmend.
Abendessen: Gedünstetes Gemüse, gebratene Kaspressknödel, Schmand-Bärlauchsoße, Prosecco.
Ein Frühlingsessen.




Vielen Dank für den Hinweis auf den Beitrag von Regula Venske, den ich sehr hilfreich fand für einen Blogbeitrag.
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