Mittags zur Poststelle in Allach gefahren, weil dort immer wenig los ist und sie gut organisiert ist.
Anschließend gleich beim Rewe nebenan ein paar Kleinigkeiten besorgt, unter anderen Futter für den Freund F.
Da fiel schon von weitem ein Mann auf, groß gewachsen, um die 80, neben ihm seine fast halb so große wahrscheinliche Ehefrau. Er schob den Wagen die Gänge entlang: "Jetzt bin ich da!" Alle anderen Kunden mussten ausweichen, er dachte nicht daran. Das zog er unbeirrt die ganze Zeit durch.
Phantasie: Was muss der in seinem Leben für ein Ekel sein/gewesen sein?
Mit Z. am Nachmittag Kinderbilder ausgetauscht. Afghanistan meets Lower Bavaria, 50 Jahre und Welten dazwischen.
Gegessen: Blini (блины) mit Lachs gefüllt, dazu Sauerrahm-Senf-Dill-Soße und Kraut-Möhren-Salat. Schmeckte prima. Lag wohl am Buchweizen.
Gehört: Christian Drosten und Corinna Hennig. Er meint, wir tanzten zur Zeit mit dem Tiger und das Ende sei offen.
Gehört: Robert Schumann, Symphonie Nr. 3 Es-Dur. Staatskapelle Dresden, Daniel Barenboim.
Weil es so schön war, gleich drauf nochmal von
Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern (ein Männerzirkel) und
Sergiu Celibidache: 21. April 1988, Philharmonie am Gasteig, Münchner Philharmoniker.
Große Unterschiede.
Was Celibidache und Gulda gemeinsam haben, ist, dass ihre Interpretationen immer länger dauern als die ihrer berühmten
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