Samstag, 16. Mai 2020

Tag 65 und Öffnung 6

Als erstes nach dem Füttern des Herrn Kater eingeheizt. Es ist immer noch empfindlich kalt.
Sudoku unterbrochen, H. blieb hängen. Eine Pause tut hier oft gut, dann geht es unter neuem Blickwinkel oft weiter.
Telefoniert, ob die Brownies und das Käsegebäck abzuholen sind. Sie sind es. Wenig Lust, auf das Fahrrad zu steigen. Aber Auto? Nein.

Gekauft: Das Buch einer bloggenden Fußpflegerin - oder ist sie Schriftstellerin mit vier veröffentlichen Büchern? Jedenfalls mag H. diese Art Dokumentarliteratur sehr gerne, seit er in den 70ern die Bottroper Protokolle von Erika Runge las und ziemlich viel später Maxie Wander: Guten Morgen, Du Schöne.



Maxie Wander, gebürtige Österreicherin, lebte ab 1958 in der DDR und starb 1977 viel zu früh, wie so viele interessante Menschen.. Ihr Mann war der Schriftsteller Fred Wander. Das Vorwort zu ihrem Buch schrieb Christa Wolf.






Zum Nachmittagskaffee die restlichen Blini verzehrt; Frau H. mit Orangenmarmelade (selbst gemacht, natürlich) und Cassiskonfitüre, H. mit Nutella (nicht selbst gemacht, obwohl die eigene schon bereit steht).

H. freut sich, wenn jemand sich über ein Geschenk freut. Geschenke können auch aufdringlich sein, und das will er auf keinen Fall.


Gelesen: Ein guter Text einer Mutter über Schule: Erlebnisorientierte Langeweile
Sie schreibt über ihren Frust und den ihrer Tochter über "kompetenzorientiertes" Lernen, über das sich H. auch schon mehrfach ausgelassen hat. Zum Beispiel hier.

Gehört: Friedrich Gulda: Bach, Capriccio la lontananza del fratello diletissimo B-Dur
Gulda: "Three Children's songs"
Gulda: Richard Strauss: "Als mir dein Lied erklang", op. 68, Nr. 4 (Hilde Güden, Sopran);
Gulda: Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll, KV 466 (Münchner Philharmoniker);
Friedrich Gulda: "For Rico"
Diese Stücke hörte H. auch live von ihm in den 80ern in München.


Gegessen: Den Rest des Lachses von gestern mit Spaghetti, Rahmsoße und Frühlingszwiebeln (es ist doch Frühling, oder?).

Gesehen: The Kinks, die bösen Jungs des Rock`n Roll (für die, die es lieber auf französisch anschauen: The Kinks, trouble-fêtes du rock anglais), in der ARTE-Mediathek.

Ganz spät gehört: Ein Spielräume Spezial, 2 1/2 Stunden Stevie Wonder zum 70. Geburtstag (Ö1).


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