Heute ist er gestorben, Jimmy Cliff, einer der populärsten Ska- und Reggaemusiker. Ohne ihn hätte sich wahrscheinlich Reggae nicht weltweit durchgesetzt, trotz Bob Marley. Er lebt in seinen Liedern weiter.
"Weltweite Bekanntheit erlangte Jimmy Cliff Anfang der 1970er Jahre mit
dem Film "The Harder They Come", in dem er nicht nur die Hauptrolle
spielte, sondern auch den Soundtrack prägte. Stücke wie "Many Rivers to
Cross", "You Can Get It If You Really Want" und "Vietnam" entwickelten
sich zu Hymnen, die weit über Jamaika hinaus hallten. Cliffs Musik
verband Hoffnung, Widerstand und Menschlichkeit - Qualitäten, die ihn zu
einem globalen Botschafter der jamaikanischen Kultur machten. Dafür
wurde er auch mit dem jamaikanischen "Order of Merit" ausgezeichnet, der
höchsten kulturellen Ehrung seines Landes.
Bis ins hohe Alter blieb Jimmy Cliff musikalisch aktiv und kreativ. Er
veröffentlichte Alben, arbeitete mit internationalen Künstlern zusammen
und brachte seine Botschaft von Frieden, Gerechtigkeit und
Durchhaltewillen einem weltweiten Publikum nahe. Am 24. November 2025
ist Jimmy Cliff im Alter von 81 Jahren an einer Lungenentzündung
verstorben." (zit. Oe1 Spielräume)
Zwei Lieder vom Donauinselfest Wien, 2005: "Vietnam" und "You Can Get It If You Really Want It".
"The Harder They Come" 1972.
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